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Resilienz, dein Schlüssel zu mehr innerer Stärke

Resilienz, dein Schlüssel zu mehr innerer Stärke
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Du fühlst dich gestresst, ausgelaugt und erschöpft und spürst schon länger, dass sich das zum Dauerzustand entwickelt hat? Du wunderst dich, warum deine Freundin mit den gleichen Stressfaktoren ganz anders umgeht, als du selbst und möglicherweise betrachtest du deine Herausforderungen als viel größer als es die deiner Freundin sind?

Dafür gibt es Gründe und 7 Säulen, die deine eigeneinnere Stärke aufbauen können. In diesem Beitrag erkläre ich dir, warum Resilienz bei Menschen unterschiedlich ausgeprägt ist, was die 7 Säulen der Resilienz sind und wie du diese für dich fördern kannst.

Warum Resilienz unterschiedlich stark ausgeprägt ist

Wir kommen als Babys schon mit einer angeborenen Resilienz auf die Welt, was dennoch nicht voraussetzt, dass auch alle den gleichen Start ins Leben haben. Schon Komplikationen in der Schwangerschaft oder unter der Geburt können Einfluss auf Reaktionen und Verhaltensweisen des Menschen nehmen. Es spielt eine große Rolle, in was für einem Umfeld ein Kind aufwächst, ist es ein sozial starkes oder schwaches Umfeld? Darf das Kind seine Selbstwirksamkeit ausleben oder wird es eingeschränkt? Gibt es soziale Kontakte oder wächst das Kind in einer Isolation auf? Wenn es Kontakte gibt, sind es stärkende oder schwächende Verbindungen? Wie ist die Kommunikation mit einem Kind? Welche Glaubenssätze, Prägungen, Traumata werden dem Kind mitgegeben? Auch häufige Umzüge, Schulwechsel, wechselnde Beziehungspartner getrennter Eltern können Einfluss auf die Resilienz nehmen.

 

Du erkennst in dir den gleichen Stress, die Wut, die Angst deiner Eltern

Wer kennt sie nicht, die Aussage „Ich will nicht so werden wir meine Eltern“ und dann entdeckst du in dir die Verhaltensweisen, die du an deinen Eltern und vielleicht auch Großeltern nicht besonders mochtest. Das ist nicht ungewöhnlich, es ist sogar ziemlich normal. Durch diese unerwünschten Gefühle empfindest du dich als verletzlich, ausgeliefert und angreifbar? Du wünschst dir, deine Mitmenschen würden sich doch endlich anders verhalten, damit es dir besser geht? Du brauchst noch ein neues Auto, dann wärst du glücklicher? Der nächste Urlaub wird es schon richten? Oder wenn du erst 10kg abgenommen hast, kannst du endlich glücklich und zufrieden sein? Das Einzige was du mit solchen Denkweisen schaffst, ist dein Glück in die Zukunft zu projizieren. Jenes Glück was, heute, was JETZT für dich schon da ist. Die Zukunft, auf die du noch wartest, wird niemals kommen, du hast nur den jetzigen Moment, in dem du die Veränderung, die du dir wünschst in DIR beginnen kannst. Du veränderst niemals etwas in dir, solange du die Verantwortung für dein eigenes Leben an Menschen oder Dinge, die sich außerhalb deines Selbst ereignen abgibst. Um mehr Verantwortung für dich und dein glückliches Leben zu erreichen, stelle ich dir die 7 Säulen der Resilienz vor. Dir Wissen anzueignen ist ein guter Start, das Wissen umzusetzen, öffnet dir bisher unbekannte Türen.

Akzeptanz

Machst du noch heute deine Vergangenheit dafür verantwortlich, dass du dich nicht glücklich fühlst und nicht das Leben lebst, welches du dir immer gewünscht hast?

Dann hast du genau jetzt die Möglichkeit, anzufangen deine Vergangenheit zu akzeptieren. Das akzeptieren bedeutet nicht, dass du ab sofort alles gut finden musst, was in deinem Leben passiert ist. Es bedeutet, dass du JA sagst, zu allem was war. Dass du dein gesamtes Leben annimmst. Bleibst du im Widerstand zu vergangenen Umständen, bist du der einzige Mensch, der sich mit der eigenen Vergangenheit immer wieder selbst verletzt. Fakt ist, egal was du machst, du wirst die Vergangenheit niemals verändern. Wäre es da nicht besser, gut und glücklich mit ihr zu leben, statt gegen vergangenes anzukämpfen?

Unabhängig davon, wie weit eine Krise, die du erlebt hast in der Vergangenheit liegt, du hast die Möglichkeit, das vergangene Geschehen als Chance für dein jetziges Leben zu nutzen. Es ist sehr wahrscheinlich und auch verständlich, dass du aus dem alten Schmerz heraus heute versuchst dein Leben zu schützen, nur macht dich das in deiner eigenen Entwicklung unflexibel und führt letztlich zu größerem Leid.

Weg von …. – hin zu….

Aber Veränderung ist so schwierig und anstrengend, denkst du? Ist es denn leichter und angenehmer in den alten Verhaltensweisen zu bleiben? Schwer ist an sich nicht die Veränderung, sondern das, was du mit ihr verknüpfst. Ungewissheit und Angst vor dem Unbekannten und ganz genau all das DARF sein. Vielleicht wurden dir Glaubenssätze wie „Stell dich nicht so an“ oder „Du brauchst keine Angst zu haben“ mitgegeben, dann liegt genau da der Knackpunkt, denn da wo deine Angst liegt, liegt auch das was du willst. Dich gegen deine Angst zu wehren und dir die schlimmsten Katastrophen auszumalen, wird dich kein bisschen weiterbringen. Du darfst lernen, deine Angst als Begleiter zu akzeptieren.

Eine gute Hilfe für deine Veränderung kann darin liegen, dass du deine Aufmerksamkeit weg lenkst von dem was du NICHT mehr willst und sie dahin lenkst, wo das ist, was du wirklich willst. Wenn du an dem Punkt angekommen bist, an dem du nicht mehr weißt, was du willst, kann es dir helfen, wenn du dir alte Stärken bewusst machst, Dinge wieder aufleben lässt die dich früher zum Erblühen gebracht haben. Vergiss den Gedanken, du seist zu alt oder zu irgendwas, es ist nie zu spät etwas Neues zu beginnen.

Auswege aus der Sackgasse

Es ist normal, auf dem Weg der Veränderung auch mal in eine Sackgasse zu geraten oder dass du das Gefühl hast alles stagniert und es bewegt sich nichts nach vorne. Du fühlst dich überfordert, fühlst den Zweifel, ob der Weg, den du eingeschlagen hast, denn auch richtig ist. Das alles gehört zu deinem Weg dazu. Es wird keinen Weg geben der zu 100% gradlinig verläuft. Du darfst dich an dieser Stelle erinnern, dass du schon oft in deinem Leben an dieser Stelle gestanden hast. Welche Ressourcen und Kompetenzen hast du für dich genutzt? Wer hat dir in der Vergangenheit geholfen? Wen kannst du heute um Unterstützung bitten?

Feier dich für den Erfolg, dass du wahrgenommen hast, dass du in einer Sackgasse steckst, ohne gleich das Handtuch zu werfen. Auch diese Zeit ist wertvoll für dein Wachstum, du hast die Möglichkeit sie als Vorbereitungsphase für den nächsten kommenden Schritt zu nutzen.

Vergleich mit anderen, macht dich blind für dein eigenes Original

Schaust du dich noch um, wer was in welcher Zeit geschafft hat? Eigentlich müsstest du weiter sein, schneller sein, mehr geschafft haben. Nein, musst du nicht. Dein Prozess darf so lange dauern, wie er dauert. Willst du am liebsten sofort das Ziel erreicht haben? Auf die Art wirst du nie den Weg genießen können. Wie möchtest du dich auf über dein erreichtes Ziel freuen, wenn du dich unterwegs permanent geärgert hast? Wertschätze dich selbst für jeden Fortschritt, aber auch für jeden Rückschritt, den du gemacht hast.

Akzeptanz oder Auflehnung gegen andere Menschen

Du fühlst dich wiederholt verletzt, gekränkt, bedroht, manipuliert oder eingeschüchtert von anderen Menschen? Auch das darfst du annehmen und an dieser Stelle klare Grenzen für dich setzen. Du musst, dich nicht mit Menschen umgeben, die dir nicht guttun. Dir werden im Leben immer wieder Situationen begegnen, die du als ungerecht empfindest. Ein Knöllchen ohne ersichtlichen Grund oder die Bewertung einer Aufgabe die du nicht nachvollziehen kannst. In solchen Fällen macht es absolut Sinn das Ganze zu hinterfragen. Manchmal ändert sich zwar an der Situation nichts, dennoch kann eine Erklärung für deine innere Einstellung einen großen Unterschied machen.

Wir sind alle Menschen, die bewerten und bewertet werden

Du musst nichts sang und klanglos über dich ergehen lassen und darfst alles kritisch hinterfragen

Verantwortung übernehmen

Dein Leben ist was du dir kreierst, nicht, was dir passiert

Hand aufs Herz, wie oft denkst du „immer passiert MIR sowas“ „war ja klar, dass das wieder nicht funktioniert“ „andere haben es viel besser als ich“ Ist das wirklich die Wahrheit oder glaubst du nur fest an diese Geschichten, die du dir erzählst. Wenn du den Mut aufbringst, dir diese Geschichten anzuschauen, wirst du ganz andere Versionen dieser Geschichten entwickeln. Ja, es ist einfach anderen die SCHULD für das eigene Leben zuzuschieben, so bist du es nicht gewesen und brauchst auch nichts an deinem Verhalten zu verändern, die glückliche Wahrheit ist, dass auch die vermeintlich Schuldigen nichts an deinem Verhalten ändern können. Die Verantwortung für dein Leben, darfst du mutig selbst in die Hand nehmen.

Deine Muster wiederholen sich, bis du sie löst

Hast du bereits festgestellt, dass deine Beziehungen immer wieder auf die gleiche Art enden? Dass der Streit mit deinen Kindern immer wieder der gleiche ist? Das du in unterschiedlichen Jobs immer wieder die gleichen Konflikte hast? Dass du immer wieder auf die gleiche Art reagierst und handelst? Wann fällt dir auf, dass auch DU immer ein Teil der negativen Dynamik bist?  Möchtest du das sich die Welt um dich herum verändert, darfst du beginnen deine eigene innere Welt zu verändern.

Alten Belastungen die Macht über dich nehmen

„Aber es ist so schwer sich zu ändern“ Ist es wirklich leichter NICHTS zu ändern? Sicher nicht und auf lange Sicht hinweg auch ziemlich ungesund. Du darfst dir selbst die Kraft und die Mühe wert sein, dein Leben nach deinen Vorstellungen zu verändern. Deine Vergangenheit wird die Macht über dich behalten, bis du bereit bist die Opferrolle zu verlassen und aus ihr herauszuwachsen. Ist es nicht endlich an der Zeit, aus deinen alten Gewohnheiten auszubrechen und in ein schönes glückliches Leben reinzuwachsen?

Es ist deine Verantwortung dafür zu sorgen, dass es dir gut geht

Erlebst du dich immer wieder in Situationen, in denen du vermehrt die Wünsche und Bedürfnisse anderer erfüllst? Wartest du noch drauf, dass jemand kommt und dir deine Erwartungen erfüllt? Es ist wunderschön, wenn jemand anderes, Mitverantwortung übernimmt, dennoch ist es deine Aufgabe, dich gut um dich selbst zu kümmern. Du möchtest ein Konzert besuchen und niemand möchte mitkommen? Schenk dir selbst den Abend. Für dich allein reicht es wieder nur für eine Tiefkühlpizza? Koch dir ein leckeres Menü und zelebriere es in bester Gesellschaft mit dir. Gönn dir eine Auszeit beim Spaziergang, auch wenn sich die Wäsche schon stapelt. „Aber was sagt mein Mann dazu, oder meine Kinder?“ Was sagt dein Mann dazu, wenn du vor Erschöpfung zukünftig nicht mehr funktionierst? Es ist deine Aufgabe, Grenzen für dich zu setzen.

Bis hier und nicht weiter, dein Körper findet Wege sich mitzuteilen

Verspannungen im Nacken, Schmerzen im Rücken, Müdigkeit, Erschöpfung, Schlaflosigkeit. Für all diese Symptome findest du Gründe, der Zustand deiner inneren Welt ist nur NIE dabei. Lass dich wachrütteln, mit dem Überhören deiner körperlichen Signale hast du die besten Voraussetzungen auf eine Depression oder einen Burnout.

Optimismus

Was braucht es zum positiven Denken?

Eine 100%ige Akzeptanz der Situation. Dein Auto geht kaputt – sicher ist es keine Situation, die du dir herbeiwünschst, dennoch ist sie NUR eine Situation, weder gut noch schlecht, sie wird das was du daraus machst. Die Entscheidung, ob du JA zu dieser in dem Moment unveränderbaren Situation sagst und alles notwendige in die Wege leitest, um in die Werkstatt zu kommen, mit anderen Möglichkeiten an dein geplantes Ziel kommst oder ob du ein stundenlanges Drama draus machst, liegt ganz allein bei dir. Du kannst dich trotz kaputtem Auto für positive Gedanken und damit positive Gefühle entscheiden.

Auf die innere Haltung kommt es an

Wie du schon gelernt hast, bringt es dich kein bisschen weiter, wenn du in Dingen, die nicht zu ändern sind, stecken bleibst. Ich mag behaupten, dass sich in nahezu jeder Situation etwas Positives befindet. Dazu erforderlich ist, die Perspektive wechseln zu können. Situationen und auch Menschen von einer anderen Seite zu betrachten. Meinungen und Gedanken anderer Menschen zulassen und nicht konsequent auf deiner eigenen Wahrheit verharren, denn auch das bleibt objektiv gesehen nur EINE Möglichkeit der Umstände, deine Wahrheit ist DEINE Wahrheit und nicht das Maß aller Dinge.

Positive Einstellung zu dir selbst

Es spielt so eine wichtige Rolle, in welcher Haltung du dir selbst gegenübertrittst. Du darfst dich wichtig nehmen und dir selbst mit Mitgefühl und Wertschätzung begegnen. Du bist nicht egoistisch, wenn du eine Verabredung ablehnst, weil du dir Zeit für dich selbst wünschst und du bist nicht arrogant, weil du dir Lob und Anerkennung schenkst, für etwas was du gut kannst. Erkenne deine eigene Größe und erlaube dir über dich hinaus zu wachsen.

Pessimisten warten auf ihr Glück

Warum so viel Zeit mit Warten verschwenden? Wo du dein Glück selbst in der Hand hast. Du hast in jedem Moment die Wahl, dich bewusst für dein Glück zu entscheiden. Einem lieben Mitmenschen eine Freude machen, gibt auch dir ein gutes Gefühl. Schwelge in schönen Erinnerungen, allein oder mit Freunden und hole dir die positiven Gefühle, die du während des Erlebens empfunden hast, nochmal zurück. Du hast das Steuer deines Lebens in der Hand und entscheidest, wo für dich die Reise hin geht.

Selbstwirksamkeit

Du kannst etwas bewirken

Wie oft hast du dir – unterbewusst – oder auch bewusst schon die Frage gestellt was deinem Leben ein Sinn gibt? Wofür du hier auf dieser Erde bist? Falls dir das nicht bewusst ist, erinnre dich an all die Momente, in denen du dich gefragt hast, ob du etwas schaffen kannst. Die Antwort darauf ist ein klares JA. Dein Erfolg hängt davon ab, wie sehr du an deine Fähigkeiten glaubst und dir vertraust. Du wirst Recht behalten, mit dem was du über dich denkst. Denkst du, du schaffst es – schaffst du es, gehst du vom gegenteiligen Ergebnis aus, wird sich in vielen Situationen auch das Bewahrheiten und du dich bestätigt fühlen.

Anspannung und Entspannung als wertvolle Ressource nutzen

Unabhängig davon, welches Ziel du erreichen möchtest, es werden dir immer wieder größere und kleinere Herausforderungen begegnen, die du meistern darfst. Selten erweist sich ein Weg als komplett gradlinig. Eine große Hilfe kann es sein, dass du dir auf dem Weg zu deinem Ziel kleine Etappenziele einrichtest, so kannst du zwischendurch Erfolge feiern und dich über das erreichte freuen. Plane auch Niederlagen mit ein, denn auch sie werden sich ab und an zeigen und gehören zu deinem Erfolg dazu. Du kannst dich im Vorfeld bereits darauf vorbereiten und einplanen, wie du mit dieser Situation umgehen möchtest.

 

Das Gefühl von Lebendigkeit

Die schönen Gefühle möchtest du haben, die unangenehmen wünschst du dir weg? Gibt nicht genau dieser Wechsel dir das Gefühl von Lebendigkeit? Ganz klar, dass ich das absolut nachfühlen kann und es auch heute noch Momente gibt, in denen ich die schweren Gefühle nicht fühlen möchte. Dennoch gehören Gefühle wie Angst, Wut, Trauer, Schmerz und Frustration zum Leben dazu. Würdest du den gleichen Stolz fühlen, wenn dir nie ein Fehler passieren würde? Empfindest du die gleiche Freude, wenn du Traurigkeit nicht kennen würdest. Erst die Mischung aus diesem Zusammenspiel bringt deinen Garten zum Blühen.

Werde zum Beobachter deiner Gefühle

Hinter jedem Gefühl verbirgt sich eine Botschaft, die dir etwas mitteilen möchte. Ein Gefühl kommt nicht um dich zu ärgern oder um dir das Leben schwer zu machen. Es möchte gesehen werden und dir die Chance bieten dich selbst tiefer kennenzulernen. „Ich weiß, wie ich bin“ Weißt du das Wirklich? Der Grund, warum augenscheinlich dieses Gefühl auftritt, ist in den meisten Fällen nur ein Grund an der Oberfläche. Schenke dir selbst das Interesse und mach dich auf die Entdeckungsreise, in welchen ähnlichen Situationen du dich bereits so gefühlt hast und du wirst feststellen, dass der eigentliche Schmerz schon in der Vergangenheit geschehen ist und auf Heilung wartet.

Du bist nicht everybody´s darling

Wenn du Selbstwirksamkeit leben möchtest, dann hör auf, es allen anderen recht machen zu wollen. Mach Schluss mit dem Perfektionismus, der ohnehin eine unerreichbare Illusion ist. Wir alle haben das Bedürfnis nach Bindung und Zusammengehörigkeit, es ist menschlich, dass du gemocht und anerkannt werden möchtest, das erreichst du nur nicht, wenn du mehr die Bedürfnisse und Wünsche deiner Mitmenschen erfüllst und über deine eigenen Grenzen gehst. Deinen Selbstwert erhöhst du, wenn du die Menschen sehen lässt, dass du Grenzen hast und sie für dein eigenes Wohl nutzt.

Du darfst um Hilfe bitten

Jedem bietest du deine Hilfe an und selbst traust du dich nicht nach Hilfe zu fragen? Dahinter steckt meist die Angst vor Ablehnung, Angst als schwach angesehen zu werden, wo du nach außen das Bild repräsentierst alles allein zu schaffen, stark zu sein, keine Hilfe zu brauchen. Nach Hilfe zu fragen ist eine Form der Stärke, die du dir erlauben darfst.

 

Netzwerkorientierung

Du bist der Durchschnitt der fünf Menschen, mit denen du dich umgibst ( Zitat: Jim Rohn )

Was macht es mit dir, wenn du das liest? Ich könnte verstehen, wenn du dich bei diesem Zitat getriggert fühlst. Du darfs es als Einladung annehmen und mal einen Check up durch deine Kontakte machen und überprüfen, ob du dich mit jedem einzelnen auch wohl fühlst. Ist das bei der ein oder anderen Person nicht der Fall, bedeutet das nicht, dass du radikal deine Kontakte abbrechen musst.

Beziehungen dürfen sich gegenseitig bedienen

Du gibst grundsätzlich mehr rein, als du selbst rausbekommst? Ist die Balance so sehr aus dem Gleichgewicht geraten, dass du dich ausgenutzt fühlst? Es gibt Lebensphasen, in denen der eine mehr gibt und der andere mehr empfängt, sollte dies aber zur Regelmäßigkeit werden, darfst du da genauer hinschauen und die Situation für dich in Veränderung bringen. Das kann unterschiedlich aussehen. Du kannst überprüfen, wann das so geworden ist, ob es dafür einen Auslöser gegeben hat, das Gespräch zu diesem Menschen suchen und aussprechen wie du fühlst und was du dir wünschst.

Nähe – Distanz Verhalten

Brauchst du mehr (oder weniger) als der andere, sind meist Schwierigkeiten vorprogrammiert. Was gebraucht wird ist Akzeptanz, für den jeweils anderen und eine liebevolle, verständnisvolle Kommunikation. Nicht selten entwickeln sich aus beiden Verhaltensweisen Schutzstrategien. Während der Nähe bedürftige Mensch oft an Verlustangst leidet, liegt bei distanzierten Menschen nicht selten eine Angst vor Bindung vor. Beides ist erkennbar an wiederkehrenden Verhaltensmustern. Nähe zuzulassen und Distanz auszuhalten, sind beides Stärken.

Es gibt für alle Interessen die richtigen Menschen

Du glaubst, niemand findet spannend, was dich interessiert und denkst du stehst mit deinen Vorlieben allein da? „Ich bin eben komisch“ Nein, bist du nicht. Lass dich nicht von diesem Glaubenssatz verunsichern, vielleicht wurde er dir in der Vergangenheit übergestülpt oder du hast ihn dir selbst so lange eingeredet, bis du angefangen hast ihn zu glauben. Aus meiner Sicht war es noch nie so einfach Kontakte zu Menschen mit den gleichen Interessen zu finden wie heute. Gerade das Internet bietet dir unzählige Plattformen, die passenden Kontakte für dich zu finden. Du darfst da selbst mutig und aktiv werden und auf dich aufmerksam zu machen.

Smalltalk und Oberflächlichkeiten

Mach dich frei vom Gedanken der Langeweile

Als introvertierter und hochsensibler Mensch, wird es dir vielleicht bekannt vorkommen, dass dich Smalltalk langweilt, statt dich mitzuziehen. Dir liegt mehr das tiefgründige? Dann hast du die Gelegenheit mit gezielten Fragen das kleine Gespräch zum großen werden zu lassen. Jeder Mensch erzählt gerne von seinen Träumen, Motivationen oder Interessen, denn jeder hat sie. Hast du dennoch das Gefühl nur an der Oberfläche zu kratzen, ist dieser Mensch vielleicht noch nicht so weit sich ganz zu öffnen. Manche Menschen haben sich schon lange nicht mehr erlaubt zu Träumen und sind sich unsicher was ihre eigenen Interessen betrifft. Sei du der Schlüssel und den Menschen eine Hilfe wieder ein Stück mehr zu sich selbst zu finden.

Schluss, mit Vergleichen

Du neidest anderen, dass sie mehr Kontakte haben als du oder überforderst dich mit viel zu vielen Kontakten? Das Maß dessen was sich für dich gut anfühlt, darfst du so entscheiden, wie es zu deinen Bedürfnissen passt, Du bist nicht an einen Wettbewerb gebunden und hast immer die Freiheit deinen Freundeskreis zu vergrößern oder zu verkleinern. Auch bringt es dich kein Stück weiter, dich von den Stärken deiner Freunde runterziehen zu lassen und nur deine eigenen Schwächen zu sehen. Möchtest du etwas an deinen eigenen Verhaltensweisen ändern, freuen sich andere Menschen drüber, wenn sie gefragt werden, wie sie das erreicht haben, was du dir auch für dich wünschst. Schon hast du die Möglichkeit deine eigenen Verhaltensmuster zu stärken und zu erweitern.

Von Vorbildern lernen   

Erlaube dir, dein eigenes Original zu entdecken und zu entfalten. Schluss, mit der Traurigkeit darüber was du denkst alles nicht zu können. Orientiere dich an deinen Vorbildern, jeder große, hat mal genauso angefangen wie du. Du hast eine Vielfalt an Möglichkeiten dich an Menschen zu orientieren die Ziele erreicht haben, die deinem ähneln. Schau dir an was sie dafür getan haben. Befreie dich auch von Gedanken, dass das was du möchtest nicht gebraucht wird oder es andere besser können. Das was du machst, macht niemand auf die gleiche Art wie du.

 

Lösungsorientierung

Es ist nie der Fluss, der dich dran hindert auf die andere Seite zu kommen, es sind die Möglichkeiten, die du nicht nutzt.

Es gibt diese Momente in deinem Leben, wo einfach alles zu viel ist und du nicht weißt wie du deine Aufgaben zu bewältigen schaffst? Den Kopf in den Sand zu stecken, bringt da wenig. Eine gute Planung ist sehr hilfreich. Erarbeite dir eine Struktur und überprüfe, welche Aufgaben dringend sind und nur von dir gelöst werden könne, was ist dringend und kann an Menschen, die dich unterstützen abgegeben werden? Was hat keine Eile und was muss unter Umständen gar nicht gemacht werden? Es ist nicht alles so wichtig, dass es unbedingt gemacht werden muss. Wenn du das für dich erkannt hast, kannst du schon mehr Ruhe in deine Gedanken bringen.

Konfliktlösung in Beziehungen

In deinen Beziehungen kommt es immer wieder zu Konflikten, die du als unlösbar empfindest? Um diese lösen zu können, braucht es eine neutrale Kommunikationsebene. Was bedeutet, dass ein Konflikt nie auf der Ebene bereinigt werden kann, wo er entstanden ist. Unstimmigkeiten gelöst zu haben, setzt nicht voraus, dass am Ende alle Beteiligten die gleiche Meinung vertreten. Der Versuch andere Menschen von den eigenen Standpunkten zu überzeugen, führen in vielen Fällen ins bodenlose Nichts und wird auch nicht gebraucht. Wünschenswerter ist es, dass jeder, der in den Konflikt involviert ist zu Wort kommt und alle Meinungen, Standpunkte und Sichtweisen akzeptiert werden. Es bietet dir die Gelegenheit, deine eigene Sicht gegebenenfalls zu erweitern oder zu überdenken.

 

 

Die eigenen Visionen und Ziele verfolgen

Steckst du in einem Job, der mehr Frust statt Lust ist und erwischst dich vermehrt dabei wir du dir einredest, was für dich alles nicht möglich ist, weil…. ??

Oh doch, es ist möglich. Hätte ich all diesen WEILS geglaubt, wäre ich noch heute für mein ganzes Leben nicht der Typ. In dir steckt so viel Potenzial, welches drauf wartet von dir gelebt zu werden. Du darfst deine tiefsten Wünsche hochholen und sie dir erfüllen. Tust du es nicht, wird es niemand anderes für dich übernehmen.

Du kennst deine Ziele und Visionen nicht?

Das ist gar nicht so selten, wie du vielleicht denkst und resultiert oftmals daraus, dass Menschen aufgehört haben zu träumen. Was ist es, was du als Kind geliebt hast? Was könntest du den ganzen Tag tun, auch wenn du kein Geld dafür bekommen würdest? Was ist diese eine Sache, bei der du Zeit und Raum vergisst? Keine Antworten? Du kannst dich selbst da abholen, wo du in der Vergangenheit aufgehört hast zu träumen, in Erinnerungen tauchen und dich mit dem Gefühl verbinden, welches du damals beim Träumen empfunden hast? Hör auf deine Innere Stimme und folge ihr. Du kannst heute beginnen, das in die Welt zu tragen, wofür du hier bist und dich auf deiner Reise überraschen lassen, welche spannende Geschenke dein Leben für dich bereithält.

 

Zukunftsorientiert

Deine Zukunft, trägt dein eigenes Design

Nutze deine Gelegenheiten, um dich neu zu orientieren.  Auf deinem persönlichen Weg brauchst du Klarheit, Mut, Entschlossenheit, Kraft und Ausdauer. Die beste Möglichkeit, deine Zukunft vorauszusagen, ist sie dir selbst zu gestalten, mit all dem was du in deinem Leben haben möchtest. Erlaube dir groß zu träumen, du bist nicht hier auf der Welt, um dich selbst klein zu halten.

Dein Ziel in kleinen Schritten

Lass dich nicht verunsichern, wenn dir dein Ziel riesig groß erscheint. Ängste und Unsicherheiten dürfen sein, aus der Nummer kommst du raus, wenn du genau da entlang gehst, wo der Weg eng wird. Mach dir dein Ziel erreichbar, indem du es in kleine Schritte runterbrichst. Selbst winzig kleine Schritte, sind größer als keine Schritte. Du kannst dich jetzt schon dem Gefühl hingeben, welches du haben wirst, wenn du das große Ganze erreicht hast. Vertraue auf dich und verliebe dich in deinen Weg. Niemand wird ihn jemals wieder genauso gehen, wie Du.

Neidern und Kritikern entspannt aus dem Weg gehen

Dir werden immer wieder Menschen begegnen, die dein Tun kritisieren, du hast so viel gelernt und dich gut gestärkt für deinen persönlichen Herzensweg.

Die aufgezeigten Grenzen, sind die deiner Kritiker und nicht deine eigenen.

 

  

Versprochen, dass wird sie und du wirst an ihr wachsen.

Es braucht Zeit und viel Vertrauen in dich selbst, bis alles neu Gelernte sich in deinem System festgesetzt hat. Rückschläge gibt es immer wieder und gehören zum Leben. Entscheidend ist, welche Wahl du triffst, um damit umzugehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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